Aktivitätenplan, Planung, Ziele, Anträge, Aufgaben, Unternehmen, Erfolg
WENN DIE ARBEIT IN WELLEN KOMMT

Kurz nach einer großen Immobilienmesse höre ich während eines meiner Trainings jemanden sagen: „Ich habe viele gute Kontakte schließen könne, die ich gerade abarbeite. Ich bin etwas im Stress, aber es läuft.“ Das ist so gesehen keine schlechte Aussage, aber ich frage dann immer: „Was machen Sie denn danach? Wenn die Kontakte abgearbeitet sind und es bis zur nächsten Messe noch vier Monate hin ist?“

Geballte Ladung Arbeit

Messen sind eine gute Möglichkeit, Termine zu vereinbaren. Wenn alles nach Plan läuft, dann gehen Sie mit vielen Terminen nach Hause. Einen gleichbleibenden Strom an Anfragen bekommen Sie aber allein von Messeauftritten nicht, denn Messen sind ein paar wenige feste Termine im Jahr. Ihr Arbeitspensum ist also phasenweise sehr hoch, flaut dann aber wieder schnell ab. Ohne Aktivitätenplan werde Sie keine gleichbleibende Auslastung erreichen. Deshalb brauchen Sie das ganze Jahr über viele gute Ideen. Aber Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Es gibt viele altbewährte Tipps, die Sie befolgen können.

Raus aus der Sauregurkenzeit

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Jahres-Aktivitätenplan mit einem rollierenden System, bei dem jeder Monat nach Abschluss wieder hinten angehängt wird, am besten funktioniert. Das erfordert aber eine gute Strategie. Fragen Sie sich: Was habe ich für Möglichkeiten, mich als Hausverkäufer bekannter zu machen und Interessenten anzusprechen? Folgende Punkte eignen sich immer für einen Aktivitätenplan:

  1. Gehen Sie online: Onlinemarketing ist ein verhältnismäßig günstiges Mittel, um die eigene Bekanntheit zu steigern.
  2. Veranstalten Sie Informationsabende. Egal ob es Bauherrenabende, Hausbesichtigungen oder Vorträge sind – am Ende haben sie alle das gleiche Ziel: neue Kontakte. Die Themen können Sie passend abstimmen. Dazu müssen Sie sich der möglichen Fragen der Interessenten bewusst sein. Sind Sie in Ballungsgebieten unterwegs? Dann ist eine interessante Fragestellung vielleicht, wie Käufer an Grundstücke kommen.
  3. Gehen Sie dahin, wo Leute sind: Klingt simpel. Ist es auch. Ein Stand in einem Einkaufszentrum bietet sich zum Beispiel an, wenn Sie neu in einer Region sind. Dort können Sie Menschen direkt ansprechen, Flyer verteilen und Ihren Namen ins Gespräch und Gedächtnis bringen. Nicht vergessen: Für so einen Stand benötigen Sie einen thematischen Aufhänger, also zum Beispiel ein anstehender Infoabend. Ohne Anschlussveranstaltung ist solch eine Aktion nicht gewinnbringend.
  4. Bewerben Sie Veranstaltungen regional: Eine Anzeige in einer kleinen Lokalzeitung kann Wunder bewirken. Und die muss nicht einmal groß sein. Es gilt: Regelmäßigkeit vor Größe. Bewerben Sie Hausbesichtigungen oder andere Aktivitäten. Durch die Regelmäßigkeit bleibt Ihr Name im Gespräch. Ein weiterer Vorteil: Sie haben damit ein Werkzeug, um den Erfolg Ihrer Werbung zu messen.

Fleiß zahlt sich aus

Sie sehen: Die Sauregurkenzeit, von der viele Hausverkäufer sprechen, muss absolut nicht sauer sein. Die verschiedenen Medien liefern zahlreiche Möglichkeiten zur Selbstvermarktung und Kundengewinnung. Wenn Sie sich an den Aktivitätenplan halten, bin ich zuversichtlich, dass Sie kontinuierlich Kontakte und Arbeit haben werden.

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