Verantwortung, Klaus, Zimmermann
Wie Sie endlich lernen, Verantwortung abzugeben

Sie sind der Chef und damit sind Sie in Ihren Augen auch für jeden und alles verantwortlich. Natürlich kann ich das nachvollziehen. Aber entspricht das wirklich der Wahrheit? Ist es wirklich von Nöten, dass Sie sich für alles verantwortlich fühlen und nicht loslassen können?

Wenn die Verantwortung überhand nimmt

Lassen Sie uns gemeinsam dieser Frage auf den Grund gehen: Zunächst einmal spielen die Glaubenssätze, die Sie seit Ihrer Kindheit verinnerlicht haben, eine wichtige Rolle für dieses immense Verantwortungsbewusstsein. Zum Beispiel: „Ohne Fleiß kein Preis!“ oder „Arbeit muss wehtun!“ Und daraus entsteht die Überzeugung: „Nur ich kann und muss es richten, ich muss mich selbst um jedes Problem kümmern.“ Und das tun Sie dann auch, ohne zu bemerken, dass Sie in einer Endlosschleife feststecken, in der Sie die Alternativen nicht mehr sehen.
Aber Sie haben das vermeintlich gute Gefühl, von allen gebraucht und für Ihr übermäßiges Engagement anerkannt zu werden. Das gibt Ihnen Motivation für die nächsten Notfalleinsätze. Auch die werden Sie bewältigen. Dass Sie dabei selbst auf der Strecke bleiben, sehen Sie hingegen nicht.

Frau vs. Mann

In jedem von uns stecken rationale und auch emotionale Handlungsimpulse – man könnte auch sagen: der Kopf und der Bauch. Oft kämpfen sie miteinander oder halten Zwiegespräche, mit wechselndem Ausgang. Wenn Sie zum Beispiel über Wochen hart und nahezu ohne Pause arbeiten, dann ist das eine typische Kopfsache: Sie müssen das tun, um weiterzukommen, Ihre Ziele zu erreichen. Jetzt kommt aber Ihre emotionale Seite und sagt: „Hey, das tut dir nicht gut, mach doch mal eine Pause!“ Der Kopf wehrt sich und erwidert: „Das geht jetzt auf gar keinen Fall, sonst verliere ich den Auftrag. Nach dem nächsten Projekt vielleicht …“
Vielen wird dieser Dialog bekannt vorkommen. Vielleicht haben Sie ihn ja schon das ein oder andere Mal mit Ihrer Ehefrau oder Ihrem Mann geführt … Deshalb könnte man die beiden Seiten auch als Ihren inneren Mann und Ihre innere Frau bezeichnen.

Retten Sie sich!

Also, so sehr Ihre innere Frau auch versucht Einfluss zu nehmen – sie hat in diesem Fall keine Chance gegen die Arbeitswut im Kopf, die die damit einhergehende Erschöpfung völlig ausblendet. Das zieht sich weiter von Projekt zu Projekt, bis Ihre emotionale Seite ganz und gar schweigt. Sie sind gefangen im Aktionismus-Modus – und übergehen dabei sich selbst, Ihre eigenen Warnsignale und Ihr Wohlergehen. Das kann schon mal bis zum Burn-out führen.
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