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Selbstständig und frei? Alles eine Frage der Perspektive

In meinem letzten Beitrag habe ich mit meinem Freund Stefan diskutiert, welche Vorteile die Selbstständigkeit gegenüber dem Angestelltendasein hat. Ich wurde oft darauf angesprochen: „Klaus, du siehst das alles viel zu positiv! Die Selbstständigen sind doch auch nicht nur auf Rosen gebettet.“ 

Natürlich nicht. Ich sehe schon auch die Schattenseiten, den Stress, den Druck, die Verantwortung, die mit der Selbstständigkeit kommen. Wenn Sie sich in dieses Abenteuer begeben, sollten Sie schon mental gut aufgestellt sein – und auch mit Rückschlägen zurechtkommen. Dafür werden Sie dann aber auch belohnt. 

Ich bin mein eigener Chef

„Endlich mein eigener Chef! Dann sagt mir niemand mehr, was ich tun muss.“ Dieser Stoßseufzer hört sich zunächst einmal verlockend an. Keiner schreibt Ihnen mehr etwas vor. Das hat aber auch Nachteile. Gerade am Anfang meiner Selbstständigkeit wäre ich froh gewesen, wenn mir jemand geholfen und mir gesagt hätte, was ich tun muss. Denn plötzlich stellen ganz viele Menschen Forderungen an Sie: die Kunden, die Mitarbeiter, die Bank. 

Obwohl Sie selbstständig sind, dienen Sie doch vielen Herren, denen Sie gerecht werden müssen. Dabei ist es wichtig, dass Sie sich nicht nur vom einen zum anderen hetzen lassen, sondern Ihre Zeit sinnvoll planen und gewinnbringend einsetzen. Sie brauchen Disziplin und müssen Ihre Pläne einhalten, sonst schwimmen Sie in der Projektführung.

Ich kann mein Unternehmen formen

Endlich die eigenen Vorstellungen entwickeln und im Unternehmen umsetzen – ohne einen Vorgesetzten, der die Ideen mal schnell wieder umwirft oder auch verwirft. Diese Freiheit ist schon ein großes Gut, das selbstständige Unternehmer in den Händen halten. Vor allem intern können Sie die Strukturen schaffen, die Sie für sinnvoll halten. 

Extern sieht das aber ein wenig anders aus, da können Sie nicht so autark handeln. Denn Sie müssen sich ja auf den jeweiligen Markt einstellen. Ein Gefühl für den Markt entwickeln und ihn befriedigen. Sie müssen den Bedürfnissen des Markts dienen, damit sie „ver-dienen“ können. Das ist bei selbstständigen Unternehmern genauso wie bei Angestellten. 

Und wenn Sie die meiste Power haben, Ihrem Chef oder Businesspartner die größten Vorteile bringen, dann machen Sie das Rennen. Dann bekommen Sie als Angestellter das wichtige Projekt anvertraut. Oder als Lieferant ein höheres Volumen an Aufträgen. Wenn Sie mehr machen, bekommen Sie mehr. 

Ein Gewerkschaftler würde jetzt sagen, dass die Rechnung nicht so einwandfrei aufgeht. Dass Sie ausgenutzt werden und immer mehr arbeiten müssen, obwohl Sie sich sowieso schon dermaßen reinhängen. Doch das stimmt so nicht.

Mein Ziel: die Nummer eins

Denn andererseits profitieren Sie ja auch davon – zumal, wenn die Arbeit Ihnen Spaß macht. Und das ist das Wichtigste für jeden selbstständigen Unternehmer: Der Spaß an der Arbeit. Denn Geldverdienen ist reine Energiesache. Wenn Ihnen etwas Spaß macht, dann generieren Sie viel Energie – und Energie gibt Geld. Das ist ein positiver Kreislauf. Denn letztlich müssen Sie so viel Geld mit Ihrem Businessmodell verdienen, dass es sich trägt. Wenn die Wirtschaftlichkeit nicht passt, haben Sie so einen großen Druck, dass Sie sich wie in einer Zwangsjacke fühlen und nicht mehr kreativ und handlungsfähig sind. 

Wenn aber die Energie in Ihrem Unternehmen stimmt und auch die finanzielle Basis da ist, dann können Sie danach streben, die Nummer eins in Ihrem Geschäftsfeld zu werden. Sie müssen es sogar. Nur so macht es Sinn und nur so können Sie sich weiterentwickeln. 

In meinem Job als Trainer sind Energie und Erfolg die wichtigsten Faktoren. Denn ich muss ein Menschenmagnet sein, damit die Unternehmen mit mir zusammenarbeiten wollen. Und in mir die Kraft sehen, die ihnen weiterhilft. Wenn ich ein Training erfolgreich abhalte und danach viel Applaus und ein tolles Feedback erhalte, dann habe ich zweierlei Vorteile: Ich verdiene Geld und es motiviert mich. Das schafft Energie, die ich wiederum in Umsatz umwandeln kann – das ist meine Positivspirale. Und die gilt auch für Sie: Ihr Lohnzettel ist nichts anderes als Ihr Energiezettel. Wenn Sie einen wichtigen Punkt beachten …

Wachsen wie ein Baum

Sie müssen ihn immer gut aufladen, dann macht Ihre Selbstständigkeit Sinn. Es liegt in der Natur von Unternehmen, das sie wachsen müssen – wie ein Baum. In der Sekunde, in der er aufhört zu wachsen, stirbt er. So ist das auch im Unternehmen. Doch damit Ihr Unternehmen gesund wächst, muss das Fundament stimmen. Dieses Fundament besteht aus vielen verschiedenen Erfahrungen – dazu gehört unter anderem auch das Scheitern. Auch das ist ein Stein auf Ihrem Weg als Selbstständiger. So lernen Sie, was passt und was nicht geht. Je mehr Fundamente Sie errichtet haben, desto höhere Türme können Sie bauen. Desto mehr Wissen generieren Sie für sich – und am Ende wird Ihr Können adäquat entlohnt/bezahlt. 

In meinem Hausverkäufer-Training vermittle ich den Mut und das richtige Werkzeug für die Selbstständigkeit. In meinem Unternehmer-Training berate ich Selbstständige, die die ersten Schritte bereits gegangen sind. 

Und das alles mit Erfahrungen aus erster Hand: Auch ich habe nachts schon mal gegrübelt, ob ich alles richtig mache. Und war unsicher, wie es weitergeht. Aber an einem habe ich nie gezweifelt: An meiner Selbstständigkeit.