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Jede Niete mietet: Warum Miete immer die schlechtere Wahl ist

Folgen Sie mir in ein kurzes Szenario: Zwei Kollegen unterhalten sich in der Kaffeepause über das Thema Miete. Der eine schwärmt von seinem neuen Haus, das er sich gerade für eine halbe Million gekauft hat. Der andere fragt ihn: „Woher nimmst du nur den Mut dazu? Ich würde mich das nie trauen und bleibe lieber in Miete.“ 

Welches Problem hat der mietende Kollege?

Risikoscheu oder risikofrei

Genau! Er hat Angst vorm Risiko. Ich kenne solche Menschen aus meinem eigenen Bekanntenkreis. Ich verstehe, dass sie eine große Summe wie eine halbe Million erschrecken kann, während die Miete überschaubar bleibt. Was ich nicht verstehe, ist, dass doch nicht nur die Miete steigt – sondern auch der Wert einer Immobilie. 

Wo also liegt das tatsächliche Problem?

Haltungswechsel

Das tatsächliche Problem ist nicht, dass ein Mieter risikoscheu ist. Das Problem ist, dass er oder sie die falsche Perspektive hat. Es braucht einen Haltungswechsel weg vom Risiko und hin zum Vermögensaufbau! 

Wenn unsere zwei Kollegen sich nach 25 Jahren wieder unterhalten, dann hat der mietende Kollege seine Investition verloren. Denn die Miete ist ja weg. Aber der Kollege, der sein Haus vollfinanziert hat, hat zwar Zinsen bezahlt, aber mit der Tilgung sein Vermögen aufgebaut. 

Rechnen wir das mal durch …

Drei fremde oder eine eigene?

Die Kosten zum Nettoeinkommen für eine Miete sind im Vergleich zu einem Kauf gleich geblieben, weil wir heute weniger Zinsen bezahlen. Aber nach 25 Jahren verdoppelt sich wegen der Inflation die Miete. Für unsere beiden Kollegen heißt das, der eine bezahlt eine doppelt so hohe Miete, während das Haus des anderen doppelt so viel wert ist: nämlich eine Million. Und er muss keine Miete mehr bezahlen. Merken Sie was?

Ich kann Ihnen sagen, dass Mieter im Laufe ihres Lebens minimum drei Immobilien abbezahlen. Aber Immobilienbesitzer nur eine: die eigene. 

Als Käufer bezahlen Sie die ersten 25 Jahre zwar dasselbe, aber Sie besitzen ein steuerfreies Vermögen, wenn Sie Ihr Haus wieder verkaufen. Miete müssen Sie dagegen immer aus Ihrem versteuerten Einkommen zahlen. 

Also: Trauen Sie sich! Machen Sie es finanziell richtig und bauen Sie Vermögen über eine Immobilie auf. So bekommen Sie für Ihr Geld alles oder nichts. Denn: Die Niete mietet und der Kluge kauft!

2 Antworten zu “Jede Niete mietet: Warum Miete immer die schlechtere Wahl ist”

  1. Schön erklärt, das teile ich gerne.
    Grüße Hellmut Golisch

  2. Jürgen Brenzel L. Von Camster sagt:

    Super argumentiert mein lieber 👍😊

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