Klaus Zimmermann, Immobilie, Haus, Wohnung, Wohnung finden, Haus finden
Ihre Traumimmobilie: mit Herzblut verwirklichen

Wer noch nicht im Wunschlosglücklichheim wohnt, hat noch Wünsche, gar Träume. Diejenigen also, die noch von ihrer Traumimmobilie träumen, kennen sich in ihrer Wohnrealität sehr gut aus – und wissen, was stört: „Wir haben nicht genügend Platz“, „Die Nachbarn nerven“, „Der Arbeitsplatz ist zu weit weg“, „Wir wollen näher an die Schule ran“, „Wir wollen eine Terrasse“, „Die Wohngegend ist nicht so schön“ oder oder oder. Auch wenn es noch 1000 weitere Gründe geben mag, wichtig ist mir nur eins: dass Sie sich Ihrer Schmerzen bewusst werden! Wo drückt der Hausschuh?

Vielleicht wenden Sie jetzt ein: „Also, ‚Schmerzen‘ ist wohl etwas übertrieben! Unsere Wohnung tut uns ja nicht richtig weh!“ Nun gut, sage ich – und frage: Möchten Sie diesen vielleicht nicht schmerzhaften, aber doch unbefriedigenden Zustand in die Zukunft verlängern? Gehen Sie Ihre Wohnsituation gedanklich durch und stellen Sie fest, wo es hakt!

Denjenigen Mietern, die bereits Glücklichwohner sind, gratuliere ich zunächst: Wie schön! Aber ich gebe zu bedenken: Wer garantiert Ihnen, dass Sie auch noch in fünf Jahren dort wohnen können? Außerdem: Die Mietzahlungen werden sich nicht in Ihr Vermögen verwandeln. Mein Credo: Wenn Sie die Wohnung wirklich besitzen wollen, dann bekommen Sie sie auch!

Mit starken Gefühlen

Zwei Momente befeuern Sie auf Ihrem Weg zu Ihrer Traumimmobilie: der Schmerz und der Wunsch. Wenn der Schmerz groß genug ist, besitzen Sie genügend positive Energie, um Ihren Wunsch zu realisieren. Geben Sie diesen Emotionen Raum! Damit Ihr Wunsch von Ihrer Traumimmobilie ins Rollen kommt, müssen Sie starke Gefühle für Ihr Projekt haben. Alles andere ist unergiebiges Gedankenwälzen. Tun Sie so, als ob Ihnen die Immobilie bereits gehört, dann wird Ihr Traum schneller Wirklichkeit, als Sie denken!

Suchen Sie kein Haus fürs Leben, sondern für den jetzigen Lebensabschnitt. Dabei ist Ihre Kreativität gefragt. Visualisieren Sie! Treten Sie ein in Ihr künftiges Eigenheim. Ja, hereinspaziert! Was erwartet Sie? Ein Flur, ein Empfangsbereich? Welche Zimmer gehen davon ab? Dann gehen Sie ins Obergeschoss: Wieviele Räume gibt es dort? Wo ist das Kinderzimmer, wo das Schlafzimmer? Und so weiter und so weiter. Und laden Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner ein, sich ebenso ein Bild vom Haus zu machen.

Konkretisieren Sie Ihren Traum!

Dann geht es wieder auf den Boden der Tatsachen. Drei Fragen ordnen Ihre Vision: 

  • Wann? Legen Sie den Zeitpunkt fest, zu dem Sie Ihr neues Heim beziehen wollen; das schafft Verbindlichkeit. 
  • Wer? Welche Personen sollen Bewohner Ihres Hauses sein? Und: Wer bezahlt alles? Eine wichtige Frage, die geklärt sein sollte, wenn Sie nicht in spätere Familienstreitereien verwickelt sein wollen. 
  • Wo? Das ist die Lage. Europa? Deutschland? In der Stadt oder in der Peripherie?

Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, haben Sie einen Riesenschritt gemacht: Sie haben Ihren Traum konkretisiert und damit der Wirklichkeit ein Stück näher gebracht! 

Nun sollten Sie Ihre Eigenheim-Wunschliste nochmals sichten: Wahrscheinlich lässt sich nicht alles erfüllen. Das heißt: Schauen Sie, was Ihnen am wichtigsten ist! Setzen Sie Prioritäten! Praktisch ist hier eine Mindmap. Groß in die Mitte kommt Ihre Immobilie – und außen herum alles, was Ihnen wichtig ist. 

Überprüfen und hinterfragen Sie nun alle Punkte und suchen Sie Kompromisse. Etwa so: „Ich will an den Stadtrand, damit ich joggen kann“ – aber joggen können Sie auch im Park. Deshalb muss die Wohnung gar nicht mehr am Stadtrand sein! Und das Einkaufszentrum? „Ach, 15 Minuten Fahrtweg fände ich auch noch okay.“

Auf dem Weg zu Ihrem Eigenheim sind Sie damit schon einen entschiedenen Schritt weiter. Wie die weiteren Schritte aussehen, lesen Sie oder hören Sie in meinem Buch „Endlich zuhause! Ihr Weg zum idealen Eigenheim“.

 

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