Im Gespräch mit Dr. Kerstin Friedrich

Dr. Kerstin Friedrich im Gespräch über ihren Werdegang und der Weg zum Scoreboard Management

Letztens veröffentlichte ich ein Interview mit Dr. Kerstin Friedrich. In diesem Gespräch ging es von der Engpass konzentrierten Strategie bis zum Scoreboard Management, das Sie heute in vielen Unternehmen umsetzt.

Dr. Kerstin Friedrich wollte Wirtschaftsjournalistin werden, bekam aber von einem Freund der Familie den Rat, dass sie zuerst eine akademische Ausbildung absolvieren sollte – so studierte sie Ökonomie. Durch ihr gutes Examen an der Universität wurde sie gefragt, ob sie nicht weiter an der Universität arbeiten möchte und währenddessen einen Doktortitel zu erwerben. Anschließend ging es in die Presseabteilung vom Institut der deutschen Wirtschaft nach Köln um die Forschungsergebnisse der dort forschenden in leicht verständliche Sprache zu übersetzen. Der nächste Karriereschritt war darauffolgend eine Arbeit bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) welche sie in die Selbstständigkeit und zur engpasskonzentrierten Strategie (EKS) leitete. Von dort aus kam sie durch Eigenmotivation hin zum Scoreboard Management.

EKS – Eine langfristige Erfolgsstrategie

In der engpasskonzentrierten Strategie geht es nicht darum, den Gewinn zu maximieren, sondern den Nutzen für den Kunden zu maximieren.

Scoreboard Management

Der Sinn des Scoreboard Managements ist, den Mitarbeitern jeglicher Hierarchiestufen die Angst vor Zahlen zu nehmen.

Das Ziel des Scoreboard Managements ist, dass alle Mitarbeiter jeglicher Hierarchiestufen ein gewisses Level der Finanzsprache sprechen und das Geschäftsmodell im Ganzen verstehen sollen. Dadurch, dass die Mitarbeiter die Finanzsprache verstehen, kann man mit ihnen auch regelmäßig gewisse Kennzahlen durchgehen, damit direkt von allen Mitarbeitern erkannt und verstanden wird, wie gut gerade der gemeinsame Erfolg ist und insbesondere auch eigenständig erkannt wird, an welcher Stelle im Moment Bedarf an Verbesserungen nötig ist und wie jeder einzelne Mitarbeiter aus jeder Abteilung bei der Problemlösung behilflich sein kann.

Aufgrund dieser kreativen Zusammenarbeit ist es oft hilfreich, dass Abteilungsübergreifend, Ideen und Lösungsansätze miteinander diskutiert werden. Somit kommen oft viel einfachere, bessere und wirtschaftlichere Lösungen raus.

Durch den Gamifizierungsansatz wird das Unternehmen von den Mitarbeitern wie ein Spiel wahrgenommen, welches es als Team zu gewinnen gilt. Die Mitarbeiter sind durch regelmäßige gemeinsame Erfassungen der Kennzahlen auf dem aktuellen „Spielstand“ – denn nur wenn die Mitarbeiter wissen, wie es steht, entwickelt sich eine intrinsische Motivation in jedem einzelnen. Das Team setzt eigenständig die Ziele und Lösungen um. Dadurch entsteht eine Gruppendynamik durch das Team und benötigt somit nicht den Druck des Vorgesetzten.

Weitere Informationen zu diesem Thema, finden Sie im folgenden Link: https://haus-verkaufstraining.de/termine/

 

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