Klaus Zimmermann, Eigenheim, Traumhaus
Vom Wunsch zur Realität: Ihr ideales Eigenheim

Gerade ist das Weihnachtsfest vorbei. Und was lag unter Ihrem Christbaum? Ich wage jetzt einfach mal die kühne Behauptung, dass sich weder ein Haus noch eine Eigentumswohnung unter Ihren Geschenken befand. Aber warum eigentlich?

Schenken Sie sich das größte Geschenk doch im nächsten Jahr einfach selbst: Ihr ideales Eigenheim. Und legen Sie gleich mit den Vorbereitungen los, denn: Nach Weihnachten ist vor Weihnachten.

Der Wunsch vom Eigenheim in weiter Ferne?

Bevor Sie jetzt sagen, dass das doch nicht geht. Dass ein Eigenheim jegliches Geschenk-Budget übersteigt. Dass Ihnen doch keine Bank einen Kredit gibt, nur weil Sie sich das wünschen. Dass das Leben kein Wunschkonzert ist. Dass Sie doch jetzt nicht wissen, ob Sie bis ans Lebensende dieses eine Eigenheim, bewohnen wollen … An dieser Stelle kann ich Sie gleich mal beruhigen: Das Eigenheim, dass Sie sich jetzt wünschen, muss nicht das sein, in dem Sie Ihren letzten Atemzug machen werden. Zumindest muss es das nicht sein, wenn Sie es nicht wollen.

Nein, das ideale Heim, das Sie im nächsten Jahr Ihr Eigen nennen wollen, muss genau zu einer Lebenssituation passen: der jetzigen. Und wenn Sie in fünf oder zehn Jahren feststellen, dass es nicht mehr passt, dann können Sie es entweder wieder verkaufen oder einfach vermieten. Ja, so einfach ist das tatsächlich. Deshalb lassen Sie sich doch genauso einfach mal auf den ersten Schritt auf Ihrem Weg zum Eigenheim ein.

Der einzig wahre Wunschzettel

Starten Sie mit Ihrer Wunschliste: Dafür lade ich Sie zunächst zu einem imaginären Rundgang ein. Diesmal spazieren Sie aber nicht durch Ihre jetzige Wohnung, sondern durch die zukünftige Immobilie: Wie soll sie aussehen?

Beginnen wir bei der Übung mit dem Erdgeschoss. Besser gesagt: Treten Sie dafür erstmal durch die Tür ein … Ja, hereinspaziert! Willkommen! Was erwartet Sie als Erstes? Ein Gang? Empfangsbereich? Schuhregal? Kommode? Gehen Sie nun die Räume im Erdgeschoss ab: Ist dort ein Wohnzimmer? Wie groß ist es? Fernseher? Bücherregale? Gemälde? 

Stellen Sie sich das genau vor, dann spazieren Sie weiter: Ist dort ein Bad? Die Küche? 

Sind die ersten Bilder in Ihrem Kopf? Gut, dann schreiben Sie sie gleich auf. Mir geht es mit dieser ersten Übung darum, dass Sie ins Visualisieren kommen. Deshalb nehmen Sie sich ruhig ein wenig Zeit – und formulieren Sie die ersten Stichpunkte aus. Einmal angefangen macht das richtig Spaß. Und je ausführlicher Sie hier werden, desto besser kommen Sie ins Spiel. 

Der Apfelbaum im Pool 

Setzen wir den Rundgang fort: Nach dem Erdgeschoss geht es nun in das Obergeschoss. Wie viele Räume finden Sie dort vor? Ein Schlafzimmer, Kinderzimmer … – haben Sie ein Arbeitszimmer im Haus? Anschließend setzen Sie Ihren Gang durch das Haus fort: Dachgeschoss, Keller … das wissen Sie jetzt besser als ich. 

Alles im Haus gesehen? Dann treten Sie jetzt wieder aus der Eingangstür heraus und sehen sich die Immobilie von außen an: Was sehen Sie dort? Garage? Geräteraum? Terrasse? Wintergarten? Trampolin? Swimmingpool? Steht ein Grill unter dem Vordach? 

Was sehen Sie, wenn Sie aus der Küche blicken? 

Eine Straße? Oder einen Garten? Auf was blicken Sie aus Ihrem Schlafzimmerfenster? Andere Häuser? Einen Gemüsegarten? Einen schönen Apfelbaum? 

In greifbarer Nähe

Jetzt, da Sie Ihre Vorstellungen kennen, können wir ganz konkret mit dem Spiel Wunschimmobilie beginnen. Doch vorher heißt es, aus dem Reich der Träume auf den Boden der Sachlichkeit zurückzukehren.

Rückbesinnen auf die Punkte, auf die es wirklich ankommt. Welche das sind, lesen Sie in meinem Buch „Endlich zuhause! Ihr Weg zum idealen Eigenheim“. Und wer weiß – vielleicht feiern Sie und Ihre Familie das Weihnachtsfest 2020 bereits in Ihrem neuen Eigenheim. Ich würde es Ihnen auf jeden Fall wünschen!

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